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28 Juni 2016

Wenn die Maîtresse ohne Hut dasteht ... Rechtschreibreform auf Französisch

Posted in Juni 2016

Die französische Rechtschreibreform ist schon vor 26 Jahren beschlossen worden, aber sie soll erst nach den Sommerferien 2016 in Kraft treten. Dann wird sie in den Schulbüchern umgesetzt. Vielleicht hofft die Bildungsministerin, dass die Franzosen nach den Sommerferien entspannter damit umgehen. Es hat nämlich viel Streit um diese Reform gegeben, besonders um einen kleinen Akzent: den "Circonflexe", das Dach auf manchen Vokalen. Die Franzosen nennen diesen Akzent "le chapeau", den Hut.

Die 'Maîtresse' wird nach den Ferien also ohne Hut dastehen, als 'Maitresse'. Eigentlich eine Kleinigkeit, und dieser Akzent entfällt auch nur auf dem I und U. Auf dem A und dem U bleibt er erhalten, denn die Franzosen müssen auch weiterhin die Mauer (mûr) vom Wort für reif (mur) unterscheiden können. Eigennamen wie 'Jerôme' bleiben ohnehin unverändert.

Und um es noch ein wenig französischer zu machen, gibt es auch beim I und beim U noch Ausnahmen. Im Subjonctif und im Passé simple bleibt der Akzent nämlich auch auf diesen Buchstaben erhalten.

10 Mai 2016

Wo die Worte wohnen

Posted in Mai 2016

Erster Wort-Atlas des menschlichen Gehirns von US-Forschern erstellt

Unser Gehirn verarbeitet Sprache nicht bloß in einem Sprachzentrum in der linken Hirnhälfte, wie das seit dem 19. Jahrhundert vermutet wurde. Die Worte werden vielmehr in über 130 Arealen verarbeitet, die zusammen ein semantisches Netzwerk bilden, über das gesamte Gehirn verteilt. Das zeigt der erste Atlas dieses Netzwerkes, der kürzlich von Forschern der Universität Berkeley in Kalifornien erstellt wurde.

Alexander Huth und Jack Gallant haben mit ihrem Team sieben Probanden im MRT untersucht, während sie zwei Stunden lang die "Moth Radio Hour" hörten, eine Art Poetry Slam im Radio. Dabei zeigte sich, dass Worte nach Kategorien sortiert werden. "Mutter" und "Familie" aktivieren eine bestimmte Region, Begriffe wie "Zuhause" oder "Eigenheim" sind daneben angesiedelt. Diese Logik setzt sich fort. Denn gleiche Wörter, die aber in verschiedenen Zusammenhängen eine unterschiedliche Bedeutung haben, werden in verschiedenen Arealen verarbeitet. So aktiviert zum Beispiel das englische Wort "top" unterschiedliche Hirnbereiche; je nachdem, ob es räumlich gemeint ist (oben, hoch), als Wertung bzw. Rangordnung (spitze, super) oder als Kleidungsstück (Top, Oberteil).

Bild: Alexander Huth

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Gute Werbung ist Entertainment, schlechte ist Spam.

Noch nie gab es so viel Werbung wie heute, doch oft wird sie ignoriert, weil sie nervt. Andererseits gab es noch nie so viele Auszeichnungen für gute Werbung wie heute - gute Werbung ist Entertainment. Wie kommt man also nun zu guter Werbung?

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Bei Online-Texten muss es Klick machen.

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Ihre Zielgruppe ist social. Ihr Angebot auch?

Fast alle Internetnutzer sind in Social Media aktiv, auch Ihre Zielgruppe. Besonders für kleine und mittlere Unternehmen ist das die Chance, ohne großes Budget mit ihrer Zielgruppe in direkten Kontakt zu kommen. 

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Ich bin Texter, es musste so kommen

Ich habe mir diesen Beruf nicht ausgesucht, er hat mich ausgesucht. Also bin ich Werbe-texter geworden, ein verbales Trüffelschwein, ein Zielgruppenflüsterer.

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