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10 Mai 2016

Wo die Worte wohnen

Posted in Mai 2016

Erster Wort-Atlas des menschlichen Gehirns von US-Forschern erstellt

Unser Gehirn verarbeitet Sprache nicht bloß in einem Sprachzentrum in der linken Hirnhälfte, wie das seit dem 19. Jahrhundert vermutet wurde. Die Worte werden vielmehr in über 130 Arealen verarbeitet, die zusammen ein semantisches Netzwerk bilden, über das gesamte Gehirn verteilt. Das zeigt der erste Atlas dieses Netzwerkes, der kürzlich von Forschern der Universität Berkeley in Kalifornien erstellt wurde.

Alexander Huth und Jack Gallant haben mit ihrem Team sieben Probanden im MRT untersucht, während sie zwei Stunden lang die "Moth Radio Hour" hörten, eine Art Poetry Slam im Radio. Dabei zeigte sich, dass Worte nach Kategorien sortiert werden. "Mutter" und "Familie" aktivieren eine bestimmte Region, Begriffe wie "Zuhause" oder "Eigenheim" sind daneben angesiedelt. Diese Logik setzt sich fort. Denn gleiche Wörter, die aber in verschiedenen Zusammenhängen eine unterschiedliche Bedeutung haben, werden in verschiedenen Arealen verarbeitet. So aktiviert zum Beispiel das englische Wort "top" unterschiedliche Hirnbereiche; je nachdem, ob es räumlich gemeint ist (oben, hoch), als Wertung bzw. Rangordnung (spitze, super) oder als Kleidungsstück (Top, Oberteil).

Bild: Alexander Huth

14 März 2016

Diese Vögel zwitschern mit Grammatik

Posted in März 2016

Japanische Forscher haben bei der Kohlmeise echte Syntax entdeckt

Schon erstaunlich, dass wir Menschen den Tieren bisher keine Grammatik zugetraut haben. Tiere warnen ihre Artgenossen, sobald sie Feinde wittern. Sie informieren sich gegenseitig über Futterquellen. Und die Männchen präsentieren sich als die besten Liebhaber unter der Sonne, wenn es Zeit für die Balz ist.

Manche Tiere können sogar "Fremdsprachen": Orcas können die Laute von Delfinen imitieren, Schimpansen können Gebärdensprache lernen und Papageien einzelne Worte der menschlichen Sprache. Auch wenn Papageien nicht wissen, was sie sagen, wenn sie etwa "Du Arschloch" krähen oder "Küss mich". Aber jede Tierart verfügt über ausreichende Kommunikation, um das gesamte Zusammenleben in der Gruppe zu regeln.

Und doch war bisher nicht klar, ob Tiere dafür Grammatik verwenden; ob sie also "Worte" haben, die sie je nach Situation zu unterschiedlichen "Sätzen" zusammenfügen. Das hatte der Mensch bisher natürlich als sein Privileg betrachtet.

Bild: Wikipedia

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Ich bin Texter, es musste so kommen

Ich habe mir diesen Beruf nicht ausgesucht, er hat mich ausgesucht. Also bin ich Werbe-texter geworden, ein verbales Trüffelschwein, ein Zielgruppenflüsterer.

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